Eröffnung um 19 Uhr

Es sprechen:
Yona Friedmann, Paris
Mathieu Wellner, Architekt und Architekturtheoretiker, München
Nicola Borgmann, Architekturgalerie München

Yona Friedman, *1923 in Budapest, ist einer der interessantesten und wichtigsten Architekturtheoretiker und -utopisten unserer Zeit. Seit den 1950er Jahren beschäftigt sich Friedman über Zeichnungen, theoretische Texte, Modelle und Filme mit flexiblen und mobilen Konzepten für Städte und Wohnen, als Reaktion auf die Automatisierung der Arbeitswelt und den Wandel der Gesellschaft. In Raumstadtkonzepten wie „La Ville Spatiale“ entwickelt Friedman visionäre Megastrukturen über bereits bestehenden Städten, in denen die Bewohner ihre räumliche und soziale Welt flexibel gestalten können. Sein Manifest der „Architecture mobile“ von 1956, das heute eine neue Aktualität hat, basiert darauf, dass die Bewohner selber die Elemente ihrer Behausungen konzipieren und zusammenstellen. Einfache Handhabung und kreative Anwendung seiner Ideen sind oberstes Prinzip.

Yona Friedman hat die Ausstellung und Installation für die Räume der Architekturgalerie München entworfen. Die Umsetzung wurde von Studierenden aus dem 1. Semester des Lehrstuhls für Entwerfen und Gestalten, Prof. Uta Graff, mit Mathieu Wellner und Nicola Borgmann in einem Workshop realisiert.


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