Eröffnung: Dienstag den 24.6. um 18.00 Uhr


Unter dem Motto »Zeitmaschine Architektur« setzte sich die Vierte Architekturwoche A4 vom 1. bis 6. Juni mit der architektonischen und städtebaulichen Entwicklung der letzen 60 Jahre in München auseinander. Ziel war es, die Diskussion über die Baukultur zu fördern und so die öffentliche Wahrnehmung für Architektur zu schärfen. Veranstaltet wurde die A4 vom Bund Deutscher Architekten BDA. 

An den folgenden fünf Tagen konnte man sich selbst auf die Reise in die jüngere Vergangenheit der Münchner Baukultur begeben. Stationen waren die Residenz, die Sonnenstraße, das Olympiazentrum, die Münchner Freiheit und die Theresienwiese. Zeitzeugen aus Politik und Kultur gaben dort Antwort auf Themen wie Identität, Entstehungsgeschichte, heutige gesellschaftliche Bedeutung und die Frage nach dem zukünftigen Umgang mit diesen für München wichtigen Bauwerken und Orten.

Andreas Denk schrieb über die spannende Aufgabe der A4: 
„Die baulichen Erzeugnisse der Spätmoderne sind oft ein Scheidepunkt des ästhetischen Verständnisses von Architektur. Die fünf Schauplätze der Architekturwoche stammen aus verschiedenen Perioden der Nachkriegszeit und sind deshalb so unterschiedlich wie die Stadtstrukturen, die sie mitbestimmen. Fünf Orte, die wir in ihrer Selbstverständlichkeit kaum mehr wahrnehmen und hinterfragen, sollen untersucht werden: Sie zeigen, welche „Jahresringe“ sich München sei dem Ende des zweiten Weltkriegs zugelegt hat – sie zeigen die Stadt als Schichtung von Bauhorizonten, die sich nach dem Krieg den Schichten und Schalen der Stadt ein- und angelagert haben.“

Fünf Kuratoren haben für jeden dieser ausgewählten Orte Ausstellungen, Führungen und Diskussionen auf jeweils einen Wochentag konzentriert.
Doch war es in dieser ersten Juniwoche schier unmöglich alle Veranstaltungen zu besuchen.
Deswegen werden vom 24.Juni bis zum 5.Juli alle Führungen (in Fotoreportagen), alle Podiumsdiskussionen (als Video) und alle Ausstellungen noch mal zu sehen sein. Nicht wieder auf die Stadt verteilt, sondern zusammengefasst an einem Ort - der Architekturgalerie. Elf Tage lang hat man die Möglichkeit sich in die Dokumentation über die fünf Themenorte zu vertiefen, die Orte zu vergleichen und die angestoßenen Diskussionen aufzunehmen und fortzuführen.


Mit freundlicher Unterstützung:      |