RESPONSIVE DESIGN ETHIOPIA
Black Lion Hospital, Addis Abeba

HEUTE: Montag 20. Mai 2019, 19 Uhr

Ganz herzlich laden wir Sie und Ihre Freunde zum Vortrag und get together in die Architekturgalerie München im Kunstareal ein. 

Nicola Borgmann Architekturgalerie München
Wolfgang Amann Salesforce

ARCHITEKTURGALERIE MÜNCHEN im KUNSTAREAL, Türkenstraße 30, 80333 München

Die Renovierung der onkologischen Kinderstation des Black Lion Hospitals in Addis Abeba Äthiopien ist aus einem Lehr- und Forschungsprojekt an der Architekturfakultät der Addis Ababa University hervorgegangen. Deutsche Designer und Architekten haben die Studierenden zu Projekten angeleitet, die sinnvoll und nachhaltig sind und auf die Bedarfe der Gesellschaft in Addis Abeba reagieren. Gezielt wurde nach Orten in der Äthiopischen Hauptstadt gesucht, an denen man durch Gestaltung das Leben der Menschen verbessern kann. Das Black Lion Hospital ist das größte staatliche Krankenhaus in Äthiopien aus den 1960er Jahren und ist in einem baulich desolaten Zustand. Für die krebskranken Kinder, die zuvor unter hohem Ansteckungsrisiko in der allgemeinen Kinderstation untergebracht waren, wurde ein Gebäudetrakt renoviert, mit neuen Leuchten ausgestattet und mit Farbe und Malerei gestaltet. Gegen das starke Sonnenlicht wurden Vorhänge entworfen, die ebenso wie Bettdecken von lokalen Webern produziert wurden. Die Decken sind mit Motiven bestickt, die mit den kleinen Patienten zusammen gezeichnet wurden. Das Projekt wurde über Spenden finanziert, in ehrenamtlicher Arbeit geplant und organisiert und mit äthiopischen Handwerkern, deutschen Volontären von der Firma Salesforce und Studierenden der Architekturfakultät der Addis Ababa University, realisiert. Bei der Umsetzung wurden die Eltern, und das Pflegepersonal bewusst mit einbezogen, um durch diesens partizipative Vorgehen eine langfristige Erhaltung des sanierten Zustandes zu sichern.

The renovation of the oncological children's ward of the Black Lion Hospital in Addis Ababa Ethiopia is the result of a teaching and research project at the Faculty of Architecture of Addis Ababa University. German designers and architects have guided the students to projects that are meaningful, sustainable and responsive to the needs of society in Addis Ababa. The students were specifically looking for places in the Ethiopian capital where they could improve people's lives through design. The Black Lion Hospital is the largest state hospital in Ethiopia from the 1960s and is in a structurally desolate state. For the children with cancer, who had previously been at high risk of infection in the general children's ward, a building wing was renovated, equipped with new luminaires and designed with paint and painting. Curtains were designed against the strong sunlight, which were produced by local weavers, as were blankets. The blankets are embroidered with motifs drawn together with the little patients. The project was financed by donations, planned and organised on a voluntary basis and realised with Ethiopian craftsmen, German volunteers from the company Salesforce and students from the Faculty of Architecture at Addis Ababa University. The parents and the nursing staff were deliberately involved in the implementation in order to ensure a long-term preservation of the rehabilitated condition through this participatory approach.

Mitwirkende und unterstützende Organisationen und Firmen: Architekturgalerie München, ASLAN / TAPCCO Ethiopia, IBC General Partnership, Götze Hadlich Architekten, Jano Handicraft, pfarré lighting design, Responsive Fashion Institute, Salem‘s Ethiopia, Salesforce, Zumtobel Group


BAYERN, MÜNCHEN
100 Jahre Freistaat. Eine Raumverfälschung

Mittwoch 22. Mai 2019, 19 Uhr

Ganz herzlich laden wir Sie und Ihre Freunde zur Buchpräsentation in die Münchner Kammerspiele ein.

Mit den Herausgeber*innen Stephan Trüby, Verena Hartbaum, University of Looking Good (UoLG) und c/o now, Gäste: Elena Markus, Martin Murrenhoff und Andreas Neumeister

MÜNCHNER KAMMERSPIELE, Kammer 3, Hildegardstraße 1, 80539 München

Ins Jahr 2018 fiel das hundertjährige Bestehen des Freistaats Bayern, ins Jahr 2019 dasjenige der Münchner Räterepublik; Zeit, sich an die sozialistischen Ursprünge dieses Landes zu erinnern; Zeit, die konservativen wie auch die emanzipatorischen Momente des Freistaates zu rekapitulieren; Zeit auch, die Raum- und Architekturproduktion Bayerns und seiner Hauptstadt München genauer unter die Lupe zu nehmen.

Bayern, München untersucht anlässlich des hundertjährigen Bestehen des Freistaats das Städtische im Ländlichen sowie das Ländliche im Städtischen – und entfaltet ein kulturgeschichtliches Panorama, das die Höhen und Tiefen des 20. und 21. Jahrhunderts, das „Zeitalter der Extreme“ (Eric Hobsbawm), aus weiß-blauer Perspektive nachvollziehbar macht. Als Grand Tour durch die „Vorstufe zum Paradies“ (Horst Seehofer) aufgebaut, rücken auch vermeintlich abseitige Orte wie Dingolfing, Ingoldstadt, Kaufbeuren-Neugablonz oder Schweinfurt in den Blick, ebenso die „Pyramiden Bayerns“, nämlich die Architekturen des Rhein-Main-Donau-Kanals. Spekulative Projekte, die an der „University of Looking Good“ und bei c/o now entstanden, betreiben „Raumverfälschungen“ (Gustav Landauer) gegen bayerische „Dahoamigkeiten“ – und Künstler und Freistaat-Experten wie Stephan Dillemuth, Thomas Meinecke, Michaela Mélian, Andreas Neumeister oder Hito Steyerl gewähren Einblicke in ein Bayern, München, die nicht zuletzt aktuelle Themen wie Rechtspopulismus und Separatismus um prononcierte Diskussionsbeiträge bereichern.


SNØHETTA
Baue lieber ungewöhnlich!

Dienstag, 28. Mai 2019, 19 Uhr

Wir laden Sie und Ihre Freunde herzlich zu einem Gesprächsabend in die Architekturgalerie München im BUNKER ein.

Begrüßung ++ Welcome
Nicola Borgmann Architekturgalerie München
Dr. Sandra Hofmeister  Chefredakteurin DETAIL
Patrick Lüth Studio Snøhetta Innsbruck

Sandra Hofmeister und Patrick Lüth sprechen über Entwerfen und Bauen in einer und für eine digitale(n) Welt. Über Entwurfsprozesse und Umsetzung zwischen analog und digital und das Beste aus beiden Welten. ++ Sandra Hofmeister and Patrick Lüth talk about designing and building in and for a digital world. About design processes and implementation between analog and digital and the best of both worlds.

ARCHITEKTURGALERIE MÜNCHEN im BUNKER, Blumenstraße 22, 80331 München

Tverrfjellhytta, Norwegian Wild Reindeer Pavilion © Ketil Jacobsen


30 Jahre SNØHETTA
30 Years SNØHETTA

Mittwoch, 5. Juni 2019, 19 Uhr

Wir laden Sie und Ihre Freunde herzlich zu Buchpräsentation, Vortrag und Fest in die Architekturgalerie München im BUNKER ein.

Begrüßung ++ Welcome 
Nicola Borgmann Architekturgalerie München
Petter Ølberg Botschafter des Königreiches Norwegen

Vortrag ++ Lecture
Jette Cathrin Hopp Snøhetta Oslo

ARCHITEKTURGALERIE MÜNCHEN im BUNKER, Blumenstraße 22, 80331 München

Norwegische Oper © Thomas Harryson


SNØHETTA
Building Landscapes

Dienstag, den 25. Juni um 19 Uhr

Wir laden Sie und Ihre Freunde herzlich in die Architekturgalerie München im BUNKER ein. ++ We cordially invite you and your friends to the Architekturgalerie München im BUNKER 

Begrüßung ++ Welcome
Nicola Borgmann Architekturgalerie München

Prof. Jenny Osuldsen Snøhetta Oslo, Norwegian University of Life Science
Prof. Regine Keller Keller Damm Kollegen, TU München

Regine Keller und Jenny Osuldsen sprechen über die Landschaft der Zukunft. Zwischen grüner Infrastruktur und sozialem Raum - Was muss Landschaftsarchitektur künftig leisten? ++ Regine Keller and Jenny Osuldsen talk about the landscape of the future. Between green infrastructure and social space - What will landscape architecture have to achieve in the future?


ARCHITEKTURGALERIE MÜNCHEN im BUNKER, Blumenstraße 22, 80331 München

MAX IV Laboratory Landscape © Mikal Schlosser


Wir freuen uns auf Ihr Kommen! ++ Looking forward to seeing you!

Ihre ++ Yours
Nicola Borgmann

Nicola Borgmann
Dipl.Ing. M.A. DASL BDA
Curator. Art Historian. Architect.
Architekturgalerie Muenchen
www.architekturgalerie-muenchen.de
mail@architekturgalerie-muenchen.de

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Wir danken dem Planungsreferat der Landeshauptstadt München, Schnitzer&, FSB und der ArchitekturKulturstiftung sehr herzlich für die Kooperation und Unterstützung.

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