Studierende aus München beteiligen sich seit 2010 am fortlaufenden Bau eines Schuldorfs im Südafrikanischen Mzamba. Initiiert und angeleitet vom Architekten Markus Dobmeier wurden bisher fünf Schulgebäude geplant und in mehrwöchigen Bauphasen eigenhändig realisiert. Mit der ganzheitlichen Bearbeitung sozial relevanter Aufgabenstellungen wurde dabei aufgezeigt, wie die Vermittlung von Realitätsbezug und gesellschaftlicher Verantwortung integrativer Bestandteil der Architekturlehre sein kann.
 
Die Besonderheit der Projekte liegt zum einen darin das Bauen als elementaren Prozess selbst zu erleben und mit einfachen Mitteln Räume zu schaffen - die Konsequenz der eigenen Planung wird plastisch, das Verhältnis von Baustoff, Konstruktion und Gestalt wird anschaulich und begreifbar. Zum anderen geben die vielfältigen Begegnungen mit den Menschen im Umfeld der Schule und das gemeinsame Arbeiten intensive Anstöße für neue Sichtweisen und gegenseitiges Verständnis.
 
Die Ausstellung in der Architekturgalerie präsentiert erstmals die entstandenen Ergebnisse als  lebendiges, räumliches Umfeld des Schulbetriebs und gibt Einblick in die besondere Atmosphäre der Baustellen und Ihrer Stofflichkeit.


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