Ausstellungseröffnung und Vortrag am 18. Oktober um 18.30 Uhr

Es sprechen: Generalkonsul Akira Mizutani Japanisches Generalkonsulat München, Kenji Matsumoto Stellvertretender Direktor des Japanischen Kulturinstituts, Professor Ulf Meyer Architekt und Autor, Berlin

Die Kaiserliche Villa Katsura aus dem 17. Jahrhundert in der Stadt Kyôto und zählt zu den wichtigsten traditionellen Kulturgütern Japans. Nur wenige Fotografen erhielten bisher die Erlaubnis, Fotos von den Innen- und Außen-räumen der Villa aufzunehmen. Dazu gehört der 1921 geborene Ishimoto Yasuhir, dessen Fotografien vom 19.Oktober bis 5 November in der Architekturgalerie München gezeigt werden.

Die im 17. Jahrhundert erbaute Kaiserliche Villa Katsura liegt in der Nähe der Stadt Kyôto und zählt zu den wichtigsten traditionellen Kulturgütern Japans. Mit ihrer außergewöhnlichen Gebäude- und Landschaftsarchitektur stellt sie ein herausragendes Beispiel für die traditionelle japanische Architektur dar. Die gesamte Anlage umfasst eine Fläche von 50.000 Quadratmetern und diente zunächst als Landsitz für kaiserliche Prinzen, bevor die Militärregierung des Tokugawa-Shôgunats die Macht übernahm. Charakteristisch für die Villa Katsura ist ihre Schlichtheit und Harmonie im Einklang mit der Natur. Bis heute üben die mit klaren Grundlinien gestalteten Gebäude sowie die diagonal gestaffelte Anordnung der einzelnen Baukörper eine besondere Faszination aus. Auch die rhythmische Verteilung von Pavimenten, welche die Villa mit einem Teehaus verbinden, lassen die Erkundung der Gartenanlage zu einem einzigartigen Erlebnis werden.

Ishimoto Yasuhiro wurde 1921 in San Francisco geboren und zählt zu den wenigen Photographen, die eine Erlaubnis erhalten haben, die Innen- und Außenräume der Katsura-Villa aufzunehmen. Nach seinem Design-Studium ging er 1953 nach Japan, um dort erstmals die Villa Katsura aufzunehmen. Dokumentiert wurden die Aufnahmen in der Publikation Katsura, zu der Walter Gropius und Kenzo Tange die Texte beisteuerten. Ishimoto hat zahlreiche Auszeichnungen erhalten, unzählige Einzelund Gruppenausstellungen bestritten und seine Werke in Bildbänden veröffentlicht. Die Wanderausstellung von The Japan Foundation umfasst 50 Schwarzweiß-Photographien (Silbergelatineprints).

Die Ausstellungseröffnung ist am 18. Oktober 2011 ab 18.30 Uhr. Der Japanische Generalkonsul Herr Akira Mizutani, sowie der stellvertretende Direktor der Japan Foundation Herr Kenji Matsumoto werden ein Grußwort sprechen.

Eine Einführung gibt Prof. Ulf Meyer, Architekt und Autor aus Berlin, derzeit als “Hyde Chair of Excellence” an der University of Nebraska-Lincoln 2001/02 Stipendiat der Nippon Carl Duisberg Gesellschaft in Tokio bei Shigeru Ban Architects. Zahlreiche Veröffentlichungen zu Architektur und Stadt in Japan. 2010 erschien von Ulf Meyer im DOM Verlag, Berlin, der neue “Architekturführer Tokio”.

Zur Ausstellung ist ein begleitender Katalog erschienen.


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